Geschichte

Geschichte des Betriebes

1946 wurde die Gablona Schmuck GmbH als Genossenschaft von Umsiedlern aus dem Isergebirge (Gablonz) gegründet. Die Intension war damals die Produktion von Glas- und Modeschmuckerzeugnissen.

1950 wurde die VEB Gablona Schmuckwaren gegründet. Der Name entstand in Erinnerung an die alte Heimatstadt Gablonz. Innerhalb eines kurzen Zeitraumes wurde die Produktion von Glas- Eloxal- und Gürtlerschmuck aufgebaut. Neuheimer Modeschmuck wurde regelmäßig seit 1953 auf den Leipziger Messen erfolgreich präsentiert und in vorwiegend osteuropäische Länder exportiert.

1960 kamen die Schmuckbetriebe Luckenwalde und Falkensee mit der Silberschmuckproduktion dazu. Gablona wurde Leitbetrieb der gesamten Schmuckwarenindustrie der DDR. Die Bereiche Werkzeugbau, Galvanik, Graveurabteilung, Stanzerei, Kettenproduktion und die Entwicklungsabteilung wurden ständig erweitert. Der Betrieb beschäftigte bis zur Wende ca. 500 Mitarbeiter im Stammbetrieb Neuheim.
Im gesamten Unternehmen waren ca. 900 Mitarbeiter beschäftigt.

1973 erfolgte für den Galvanik-Bereich der Bau einer modernen Produktionshalle mit eigener Wasseraufbereitungsanlage. Hier wurde nicht nur der Schmuck vergoldet, versilbert, vernickelt, verkupfert und eloxiert, sondern auch für die Betriebe des Kombinates Kugelschreiberhülsen verchromt und Beschläge für die Musikinstrumente vergoldet bzw. vernickelt.

1991 wurde der VEB Betrieb durch die Treuhandgesellschaft in eine GmbH umgewandelt und die Mitarbeiterzahl auf 42 reduziert.

1992 ist der Betrieb durch 3 Gesellschafter von der Treuhand übernommen worden. Entsprechend der Marktsituation ist dabei die Modeschmuckproduktion eingestellt und das Augenmerk auf die Gold- und Silberschmuckproduktion für Großabnehmer gelegt worden.
Parallel konnten die Lohnarbeitsaufträge für die Galvanik sowie für den Zink- und Elektropolierbereich kontinuierlich durch Erweiterung des Kundenkreises erhöht werden.

2009 musste die Produktion des Schmuckbereiches durch den Einbruch des Edelmetallmarktes eingestellt werden.
Mit 10 Mitarbeitern wurde die Galvanik als einziger Bereich des ehemals schmuckproduzierenden Unternehmens weitergeführt.

2011 erfolgte altersbedingt der Verkauf des Betriebes an den heutigen geschäftsführenden Gesellschafter Gunar Kremling.
Hauptgeschäftsfeld ist die Galvanik als sogenannte „Handgalvanik“.

Konzentration auf

  • Verzinken (gelbchromatiert, blaupassiviert, dickschichtpassiviert) als Gestell- und Trommelware,
  • Elektroplieren von Edelstahl
  • Brünieren
  • Aufarbeitung von Antiken Beschlägen

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